Aus „Der Onvista-Börsenfuchs“

Wenn sich fortgeschrittene Aktien-Fans treffen

30.10.17
Hallo Leute! Es hat wieder Spaß gemacht (wie erwartet), mal ein paar Stunden auf einer Anlagerveranstaltung rumzuschnüffeln. „Börsentag kompakt“ am Samstag in Köln – kein spektakulärer Event, nur ein paar Aussteller, ein gutes Dutzend Vorträge und ein paar Hundert Besucher. Aber das waren durchweg Fortgeschrittene. Und die hatten schon einiges drauf. Die unterschiedlichsten Jahrgänge waren vertreten – darunter auffallend viele Senioren –, aber ein Interesse zeigen alle: Wie geht’s weiter am Aktienmarkt?

Was ich besonders cool finde bei einem „kompakten“ Börsentag, ist die Kommunikation. Da hast du kein Problem, mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen, um deine Fragen loszuwerden (nix lange Schlangen). Andererseits kriegt man auch leicht Kontakt zu anderen Besuchern – sozusagen fortgeschrittene Privatanleger unter sich. Und so habe ich meine Lauscher weit aufgestellt, um möglichst viel mitzukriegen.

Neuartiges Agrarinvestment – Keine Preisspekulation

Mit Rohkakao in kurzer Zeit hohe Renditen ernten

23.07.17

Eine leicht verständliche Sachanlage mit kurzer Laufzeit, die trotzdem sehr hohen Ertrag und den bei hoher Sicherheit bietet – gibt es so etwas? Die American Landscape LLC sagt ja, rechnet mehr als 11 Prozent Rendite für maximal zwölf Monate vor und sucht europäische Investoren für die weitere Expansion. Es geht um die Finanzierung der Verarbeitung von Rohkakao aus Brasilien – und nicht etwa um Rohstoff-Preisspekulationen an den Terminmärkten. American Landscape versteht sich auch nicht als Unternehmen der Finanzbranche, sondern als innovatives Agrarunternehmen, das verantwortungsvoll und nachhaltig arbeitet. Die attraktiven Anlagemöglichkeiten für jedermann nennen die Initiatoren einfach „Kakaogeld“ (in Anlehnung an das vor mehr als 50 Jahren in Grundschulen übliche Kakao- oder Milchgeld).

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Ernsthaften Interessenten vermittele ich gerne ein unverbindliches persönliches Gespräch mit Peter Sommer, einem Mitgesellschafter und Manager von American Landscape. Schicken Sie dazu eine kurze Mail an info (at) hermannkutzer.de!
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Zum Geschäftsmodell. Im Jahr 2016 gingen die Geschäftsanteile der Rodriguez Agricultura S.A.R.L gegen Ausgabe von 1.100 Geschäftsanteilen in den Besitz der von europäischen Unternehmern gegründeten American Landscape LLC über. Die Rodriguez Agricultura S.A.R.L. führte und unterhielt bis zu diesem Zeitpunkt drei sogenannte „Fazendas“ mit einer Gesamtgröße von 1.100 Hektar an Agrarlandflächen zum Zweck des Kakaoanbaus in der Region um Itabuna/Bahia, Brasilien. Das wirtschaftliche Umfeld der vergangenen Jahre in Brasilien ermöglichte eine Übernahme zu historischen Tiefstpreisen für Agrarlandflächen.


Newsletter der Tradium GmbH

Preise für Seltene Erden weiter aufwärts

22.07.17
Während sich Preise fast aller Technologiemetalle bereits auf Sommermodus eingestellt haben, hält die von Tradium erwartete Kehrtwende bei den Seltenen Erden an. Die Gründe sind vielschichtig. Staatliche Maßnahmen gepaart mit höheren Fertigungskosten und gleichzeitig steigendem Bedarf haben die Preise für Seltene Erden zuletzt deutlich ansteigen lassen. Ansonsten verharren insbesondere die Elektronikmetalle Indium, Gallium und Germanium auf stabil niedrigem Niveau. Hier fehlen derzeit die nötigen Impulse, damit wieder Bewegung in die Märkte kommt. Selen indes hat nach einer vorübergehenden Preisrally im 2. Quartal 2017 zuletzt wieder spürbar nachgegeben.

Rhenium sendet positive Signale, schreibt die Frankfurter Tradium GmbH in ihrem soeben vorgelegten neuen Marktbericht. Langfristverträge sind in der Regel Garantie für Versorgungs- und Preisstabilität für die Großabnehmer, die vornehmlich aus der Flugzeugindustrie kommen. Doch am Spotmarkt kam es zuletzt zu Engpässen, was zu Preisaufschlägen für kurzfristig verfügbares Rhenium geführt hat. Laut den Marktanalysten von Argus ist dies begründet in neuen Katalysatoren für Erdölraffinerien sowie einem gesteigerten Bedarf für Flugzeugturbinen.

Anhaltender Aufwärtstrend bei Seltenen Erden. Hier haben die Preise auch im Juli weiter angezogen. Aufgrund des gesteigerten Interesses für Elektro- und HybridFahrzeuge gilt dies im Besonderen für die sogenannten Magnetmetalle Neodym, Praseodym, Dysprosium und Terbium. Es gibt aber auch andere Gründe für den Aufwärtstrend: so z.B. die anhaltenden Umweltinspektionen, durch die bereits zahlreiche Fabriken geschlossen wurden. Aber auch die wiederkehrenden Ankündigungen zum Aufbau staatlicher Reserven. Wie nachhaltig diese Entwicklung sein wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Bergbau Seltene Erden. Der bereits seit ½ Jahr anhaltende Preisanstieg bei Seltenen Erden findet auch außerhalb Chinas wieder eine größere Aufmerksamkeit. Dass es weltweit zahlreiche Lagerstätten gibt, wurde spätestens mit dem Hype im Jahr 2011 bekannt. Doch mit dem darauffolgenden Preisverfall wurden die Aktivitäten schnell wieder zurückgefahren bzw. gänzlich eingestellt. Inzwischen hat sich dieser Markt jedoch sondiert. Zuletzt hat die australische Alkane vermeldet, bis Ende 2019 erste Mengen in den Markt liefern zu wollen. Doch auch dieses Projekt muss seine Leistungsfähigkeit erst noch unter Beweis stellen.

Aus „Der OnVista-Börsenfuchs“

Wann der Dax auf 100.000 Punkte steigt

Hallo Leute! Fragte mich kürzlich ein flüchtiger Bekannter: Wenn der Rücksetzer kommt, wie tief kann der Dax dann fallen? Ich hab ihm erklärt, dass man das nicht vorhersagen könne und das es wichtiger sei, dass er seinen Aktienbestand grundsätzlich „nach unten absichern“ sollte. Und dann erwähnte ich (zum Mut machen) meine kürzliche Story mit dem Zitat: „Langfristig ist der Aktienmarkt einfach eine gewaltige, unzerstörbare Gewinnmaschine.“

Gestern dann ist mir beim Durchstöbern von diversen Online-Seiten eine passende Geschichte des Rosenheimer Börsenverlags (www.boerse.de) ins Auge gesprungen, die man auch als Bullen-Doping bezeichnen könnte: In ihrem empfehlenswerten Schinken „Das Börsenbuch“ (man kann beim Verlag eine kostenlose Leseprobe anfordern) erwarten die Autoren Thomas Müller und Alexander Coels den Dax für das Jahr 2039 bei 100.000 Punkten. Eine spektakuläre Prognose, die aber einfach erklärt wird.

Wie der Dow Jones seit 1896 und der Dax seit 1959 beweisen, haben die Aktienmärkte eine langfristige Aufwärtstendenz, wobei der Dow Jones im Durchschnitt 6% jährlich gewinnt und der Dax dank der Berücksichtigung von Dividenden 9% p.a. zulegt. Auch in Zukunft dürften sich die Märkte vergleichbar entwickeln. Und so sei es nur eine Frage der Zeit, wann welche runden Marken erstmals nach oben überschritten werden. Dazu folgende Rechnung:

Ausgehend vom aktuellen Niveau müsste der Dow Jones Ende 2019 die Marke von 30.000 Zählern nach oben kreuzen. 2026 würde erstmals der Anstieg über 40.000 Punkte gelingen, und 2034 müsste sich der Dow oberhalb von 50.000 befinden. Der Anstieg über 100.000 wäre dann 2045 zu erwarten. Der Dax würde vom aktuellen Stand gerechnet 2019 über 20.000 steigen. 2025 könnte dann die 30.000er-Marke erobert werden und 2029 die 40.000er-Marke. Die Grenze von 50.000 Punkten würde 2033 übersprungen, womit der Dax sogar den Dow Jones übertreffen könnte.

Kommentieren die Autoren: „Natürlich klingen Kursbereiche von 50.000 oder sogar 100.000 Punkte für Dow Jones und Dax unglaublich, aber weshalb eigentlich? Wir haben einfach die historischen Renditen weitergeführt, und wir sind dementsprechend überzeugt davon, dass beide Indizes zur Mitte dieses Jahrhunderts im sechsstelligen Kursbereich notieren werden. Doch wie wir wissen, entwickeln sich Kurse nicht linear. Die Börsen bewegen sich in Zyklen und unterliegen einem Wechselspiel von Hausse und Baisse, machen also zwei Schritte vor und dann wieder einen zurück.“

Was immer Ihr von solchen Zahlen haltet, meine Freunde, es sind keine simplen Spielereien, sondern Fortschreibungen der Vergangenheit. Und damit kannst du jedem Börsenlaien verklickern, warum es Sinn macht, möglichst langfristig in Aktien zu investieren. Macht das, bitte!

Aus „Der OnVista-Börsenfuchs“

Der Mai ist gekommen …

Hallo allerseits! Nix „Sell in May“, sondern heute mal was Pro-Mai. Ihr kennt ja das Frühlings- und Wanderlied „Der Mai ist gekommen“, 1841 von Emanuel Geibel als Gedicht geschrieben und 1842 von Justus Wilhelm Lyra nach einer alten Volksweise vertont. Ich will Euch zeigen, dass man es mit ein bisschen Fantasie auch auf die Börse übertragen kann, gerade heutzutage – man muss die ersten drei Strophen nur richtig interpretieren.

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.


Das Bild von den ausschlagenden Bäumen spricht natürlich die Entwicklung der Aktienkurse an. Dann folgt sofort das ironische Mitleid mit unentschlossenen Anlegern, die sich den Kopf zerbrechen, was sie mit ihrem Geld anfangen sollen. Und der Ausklang der ersten Strophe beschreibt die wichtige Erkenntnis (Wolken = Börsenindizes), sein Depot international zu diversifizieren.


Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt'!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;
es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.


Dazu folgt jetzt eine Einschränkung. Denn vielen Privatanlegern fällt es besonders schwer, in ihnen bisher unbekannten Märkten („manche Straße“) zu investieren. Deshalb haben sie auch viele neue Anlageinstrumente („so manchen Wein“) noch nicht probiert.


Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl,
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all –
mein Herz ist wie 'ne Lerche und stimmet ein mit Schall.


Hier nun der klar erkennbare optimistische Appell mitzumachen, also in Aktien zu investieren und das möglichst langfristig – eben über Höhen und Tiefen hinweg!


Also: Seid mutig, meine Freunde, und nutzt die Energie der Frühlingssonne!

TM Börsenverlag / BCDI

Die Suche nach dem „besten Aktienindex der Welt“

BCDI-Anleger haben wieder Grund zum Feiern, denn boerse.de-Champions-Defensiv-Index des Rosenheimer TM Börsenverlags ist auf das höchste Niveau aller Zeiten geklettert! Dabei schloß der BCDI am Montag (24. April) mit 148,45, sodass der Gewinn seit Börseneinführung am 1. Juli 2014 nun schon 48,45% beträgt. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum ist der Dax „nur“ um 26,66% im Dax und der Dow Jones um 23,40% geklettert. Für den BCDI ergibt sich eine Outperformance zum Dax von 82% und gegenüber dem Dow von 107%. Da der BCDI auf All-Time-High notiert, befinden sich natürlich auch alle Anleger im Gewinn, die in das BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC) investiert haben.

Newsletter der Tradium GmbH

Positiver Ausblick für Strategische Metalle und Seltene Erden

Der März-Newsletter der Tradium GmbH enthält eine ganze Reihe von positiven Perspektiven für Strategische Metalle und Seltene Erden. Internationale Experten rechnen für einige Elemente mit deutlichen Preissteigerungen – ein Ende der langen Flaute? Das könnte solche Metalle auch für Anleger interessant machen, die sich über das Frankfurter Handelshaus physisch in diesen Märkten engagieren können (www.tradium.com).